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Was macht gutes Webdesign aus?

Ob eine Website schön ist oder nicht, liegt wohl im Auge des Betrachters. Was aber macht gutes Webdesign aus? Die Frage lässt sich nicht ohne weiteres beantworten, denn wie so oft im Marketing beginnt die Antwort mit: Es kommt ganz darauf an…

Inhaltsverzeichnis:

Gutes Webdesign ist eine Frage der Zielsetzung

Worauf genau es ankommt? Wie immer erstmal auf das Ziel. Welches Ziel will ich mit meiner Website erreichen? (s.u.) Will ich informieren oder unterhalten? Will ich verkaufen oder präsentieren? Je nachdem, was ich als Webseitenbetreiber erreichen will, muss mein Webdesign anders sein. Ein Shop enthält andere Schwerpunkte als eine Imageseite. Ein Newsportal andere Elemente, als eine Informationsplattform. Das Webdesign muss sich also zwingend nach dem Ziel richten.

Gutes Webdesign ist eine Frage der Zielgruppe

Auch die Frage: „Wen will ich überhaupt erreichen?“ spielt eine große Rolle bei der Frage, was ein gutes Webdesign ist. Gutes Webdesign spricht punktgenau die gewünschte Zielgruppe an. Zu oft sieht man z.B. Optiker-Website, die total schick und stylisch sind – aber eins nicht berücksichtigen: Die Zielgruppe. Und die Zielgruppe eines Optikers hat in der Regel was? Genau! Probleme mit dem Sehen. Da ist eine stylische Website mit möglichst kleinem Text oder wenig Kontrasten natürlich nicht förderlich. Die Zielgruppe bestimmt also maßgeblich das Design einer Website. Oder sollte sie.

Gutes Webdesign ist eine Frage der Inhalte

Die Inhalte einer Website – die hoffentlich zu den eigenen Zielen und der Zielgruppe passen – bestimmen maßgeblich das Design einer Webseite. Werden ausführliche Texte benötigt, muss man es dem Leser so einfach wie möglich machen, diese zu erfassen. Hat man wenig Text-Inhalte, muss der wenige Text möglichst attraktiv gestaltet werden, damit die Seite nicht leer wirkt. Große oder kleine Bilder, weniger oder viele, Videos oder Audio-Elemente – all das beeinflusst das Webdesign.

Gutes Webdesign ist eine Frage der Usability

Zugegeben – die Usability einer Website sollte schon in den Ziel- und Zielgruppenüberlegungen eine Rolle spielen. Sie ist aber so wichtig, dass ihr hier ein eigener Punkt gebührt. Usability meint die Bedienbarkeit einer Website – und wir reden heute nicht mehr darüber, dass eine Website mobile friendly sein sollte. Das gehört seit vielen Jahren zum Standard. Wichtig in einem guten Webdesign ist aber, dass der Nutzer alle Elemente intuitiv bedienen kann. Dass Icons beispielsweise möglichste selbsterklärend sind. Dass Navigation einfach und verständlich ist. Dass der User nicht mühsam nach den Informationen suchen muss, die er zu finden erwartete. Zur Usability gehört aber z.B. auch die Ladezeit. Menschen sind ungeduldig – lädt die Seite zu langsam, klicken sie sie schnell wieder weg. Auch das ist eine Frage des Webdesigns.

Gutes Webdesign ist eine Frage der Individualität

Ja, es gibt wirklich schöne, hübsche und ästhetische Themes und Templates zu kaufen. Meistens sind sie nicht einmal teuer. Und auch aus Baukästen fallen am Ende recht ansehnliche Seiten. Was diesen Seiten dann aber oft fehlt, sind Individualität und Authentizität. Am Ende sieht alles irgendwie gleich aus. Dabei ist gutes Webdesign ja nicht nur eine Frage des „hübsch seins“, sondern darüber hinaus vieler Kleinigkeiten, die ein Kauf-Theme eben nicht leisten kann. Gutes Webdesign ist nicht einfach austauschbar – es ist auf ein Unternehmen, eine Zielgruppe und eben ein Ziel gerichtet. Das kann ein generalistischer Ansatz wie der eine Themes oder Templates, das tausendfach verkauft werden soll, natürlich nicht leisten. Ein gutes Webdesign zeichnet sich auch durch einen Wiedererkennungswert aus.

Gutes Webdesign ist eine Frage der Individualität

Designer, die heute noch Websites zur Gänze in Photoshop designen und gerne die Hoheit über den Sitz jedes einzelnen Pixels haben möchten, werden es nicht gerne hören. Aber Webdesign ist eben nicht einfach „nur“ Design – es steht auch Technologie dahinter. Und Code. Ein gutes Webdesign muss immer auch funktional sein, da kommt man nicht drum herum, mit einem Programmierer zu arbeiten, der sein Handwerk versteht. Guter, sauberer Code macht eine Website erfolgreich – und nur eine Website, die erfolgreich ist, hat auch ein gute Webdesign.

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